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Wer ich bin und wie ich zu Grammar&Typo kam

Hey, ich bin’s, die Neue :D

 

 

Wie ihr ja mit Sicherheit schon längst  von Facebook, Twitter und Instagram wisst, darf ich mich als allererste Praktikantin während der nächsten Monate zum Team Petrol zählen. Damit ihr eine Ahnung bekommt, mit wem ihr es da eigentlich genau zu tun habt, stelle ich mich nun einfach mal vor und erzähle euch, wie ich überhaupt zu Grammar&Typo gekommen bin.

 

 

Mein Name ist Jana, ich bin 26 Jahre alt und studiere Allgemeine und Vergleichende Literaturwissenschaft an der Bergischen Universität Wuppertal. Wenn ich gerade nicht im Hörsaal oder am Schreibtisch sitze, turne ich am liebsten gemeinsam mit meinem anderthalbjährigen Sohn durch den Wald oder über den Spielplatz und mache am Wochenende gerne die Clubs unsicher.

 

 

Genau wie Lisa und Romy, zeichnete auch ich mich schon immer durch eine besondere Affinität zur Sprache aus. Kaum hatte ich das mit dem Sprechen raus, begann ich damit, alle um mich herum vollzuquatschen – und habe bis heute eigentlich nie so recht aufgehört. Als ich vier Jahre alt war, nervte ich meine Mutter so lange, bis sie mir zeigte, wie Lesen funktioniert und verschlang danach ein  PIXI-Büchlein nach dem anderen. Außerdem absorbierte ich jeden Witz, der mir zu Ohren kam, um meine jüngst gesammelten Werke dann bei der nächsten „Erwachsenenfeier“ zu präsentieren, die ich mit meinen Eltern besuchte. Das Sprechen vor Publikum lag mir einfach im Blut. In der Grundschule schrieb ich dann mit Feuereifer ellenlange Aufsätze, die ich voller Stolz meiner Klasse vortrug, und spielte nebenbei leidenschaftlich gern in einer Musiktheatergruppe. Mit diesem komischen Typen namens Mathe lief es zu dieser Zeit übrigens auch noch super. Nach dem Wechsel zum Gymnasium begannen wir jedoch, uns mehr und mehr auseinanderzuleben. Inzwischen haben wir uns in gegenseitigem Einvernehmen getrennt und beschränken den Kontakt aufs Nötigste.

 

 

Mein Traumberuf stand ohnehin schon ewig fest: Deutschlehrerin wollte ich werden. Rückblickend würde ich heute behaupten, das unbedingte Bestreben, einmal in den Schuldienst einzutreten, rührte daher, dass ich schlichtweg nichts anderes kannte. Sowohl in meiner Familie als auch in deren Umfeld wimmelt es nämlich nur so von Lehrkräften. Voll motiviert begann ich nach dem Abi also damit, Germanistik und Erziehungswissenschaften auf Lehramt zu studieren. Und was soll ich sagen: Alle Inhalte, die irgendwas mit der Schule zu tun hatten, fand ich grauenhaft. Dafür entdeckte ich eine neue Liebe: Die Sprache und Literatur des Mittelalters. Meiner Grundkurs-Dozentin blieb dies nicht verborgen und sie machte mich kurzerhand zu ihrer Tutorin. Wenig später wurde mir ein zusätzlicher Job beim „Mentorenbüro Germanistik“ angeboten. Fortan war es also meine Aufgabe, den neuen Erstis und Zweitis allerlei Soft-Skills für die Bewältigung ihres Studiums zu vermitteln.

 

 

Das erste Semester im Master of Education brachte mich endgültig dazu, meinen Traum vom Lehrerinnen-Dasein zu begraben. Zunächst war ich deswegen ziemlich down, denn einen ausgereiften Plan B hatte ich blöderweise nicht. Im Rahmen meiner Arbeit an der Uni war ich jedoch bereits mehrmals mit dem Fachmaster „Allgemeine und Vergleichende Literaturwissenschaft“ (kurz: „AVL“) in Berührung gekommen und fand das, was die da so machten, schon immer irgendwie spannend. Nach einem seehr ausführlichen Gespräch mit einer meiner Vorgesetzten war es für mich dann endgültig klar: Das will ich auch! Und was soll ich sagen, die Entscheidung war goldrichtig. Das sehr offen gehaltene, auf Eigenständigkeit ausgelegte, Konzept meines Studiengangs ermöglicht es mir, mich gezielt auf meine Stärken zu fokussieren. Und so wurde mir auch ziemlich schnell klar, wo die Reise nach dem Studium hingehen soll: Presse- und Öffentlichkeitsarbeit – das ist mein Ding!

 

 

Im letzten Wintersemester belegte ich dann ein Blockseminar mit dem vielversprechenden Namen „Presse- und Öffentlichkeitsarbeit. Tue Gutes und rede darüber“. Die Dozierende war mir unbekannt, aber da in der AVL häufig Lehraufträge an „Externe“ aus der Praxis vergeben werden, machte ich mir darüber keine großen Gedanken. Ich betrat den Seminarraum und stand plötzlich Lisa (Grammar) gegenüber, die damals kurz davor war, sich neben ihrem Hauptjob als Pressesprecherin mit einer eigenen PR-Agentur selbstständig zu machen. Mein erster Gedanke, als ich sie sah: „Wow, die ist ja noch voll jung!“ Im Laufe jenes Seminartages merkte ich schnell: Die ist nicht nur voll jung, die hat auch richtig Ahnung! Und vor allem: Die ist super drauf! Das passt einfach! Trotz des geringen Altersunterschieds und der beidseitigen Sympathie haben wir uns übrigens bis zur Hälfte der letzten Seminarsitzung konsequent gesiezt – da lachen wir uns heute scheckig drüber :D. Bei einer gemeinsamen Exkursion zu Radio Wuppertal fasste ich mir schließlich ein Herz und fragte sie ganz direkt: „Wenn’s mit der Agentur gut läuft, kann ich dann mal ein Praktikum bei euch machen?“ Natürlich konnte Lisa mir zu diesem Zeitpunkt noch überhaupt nichts garantieren. Sie versprach jedoch, die ganze Sache mit ihrer Partnerin zu bequatschen und Möglichkeiten einer konkreten Umsetzung zu durchdenken – und sie hielt Wort. Als ich dann schließlich auch Romy (Typo) kennenlernte, stimmte die Chemie wieder sofort. Schon unser erstes Gespräch war nicht nur super herzlich, sondern auch wahnsinnig inspirierend (und ziemlich lustig :p). Lange Rede, kurzer Sinn: Hier bin ich nun – die offiziell allererste Praktikantin bei Grammar&Typo!!! Ich freue mich tierisch auf die kommenden Wochen!