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Halbzeit

Halbzeit – aber keine Pause bitte! Praktikantin Janas Zwischenfazit nach drei Monaten im Team Petrol

Tempus fugit! Ich kann es ja eigentlich gar nicht glauben, aber der Kalender lügt eben nicht: Die Hälfte meines Praktikums bei Grammar&Typo ist schon rum. Zeit für eine kleine Zwischenbilanz.


Es kommt mir wirklich vor, als sei es gestern gewesen, dass Romy, Lisa und ich uns in der BUW-Uni-Kneipe getroffen haben, um mal zu besprechen, wie das mit uns denn überhaupt alles so funktionieren könnte. Denn ihr wisst ja: Eine Praktikantin bei G&T – das hatte es bis dato noch nie gegeben. Gleichzeitig beschränkten sich meine Erfahrungen im PR-Bereich auf die Inhalte von Lisas Seminar, das ich im vergangenen Winter besucht hatte. Die Ausgangslage war also eher semi-super. Und dennoch fanden wir zusammen. Warum? Weil wir einfach von der ersten Sekunde an einen Draht zueinander hatten. Restlos davon überzeugt, dass ich genau die richtige für das Praktikum bin, habe ich sie dann, als ich mitten in der Uni-Kneipe eine flotte Partie Floss Dance hingelegt habe #kannmanjamalmachen.


Jetzt, drei Monate später, hat sich daran, dass es bei uns dreien zwischenmenschlich echt gut passt, nach wie vor nichts geändert. Wer jetzt aber denkt, wir würden die ganze Zeit fröhlich tanzend zusammen durch die Gegend hüpfen, irrt. (Das machen wir nur als Elfen verkleidet an Weihnachten :D). Ich habe ja schließlich vor allem zum Arbeiten bei G&T angeheuert. Hier leben Lisa & Romy definitiv nach dem Motto „Nich’ lang schnacken, anpacken!“. Statt viel Zeit mit langen Erklärungen zu verplempern, schmeißen sie mich meist kurzerhand ins kalte Wasser und schauen sich erstmal an, was ich da so mache. Allein gelassen fühle ich mich aber trotzdem nie, denn der petrolfarbene Rettungsring der MS Grammar-Typo ist immer in Sichtweite. Der Schiffsvergleich passt echt ziemlich gut, denn ich fühle mich so richtig „an Bord“. Beschäftigungstherapie? Fehlanzeige! Alles, was ich mache, findet tatsächlich auch Verwendung.

Dabei stehe ich natürlich immer wieder vor Herausforderungen – so soll es ja auch sein. Man mag es kaum glauben, aber am schwersten fiel mir anfangs das Texten. Also nicht das Schreiben an sich, sondern eher der locker-flockige Umgangston, der hier herrscht. Das ist einfach sooo ein extremer Kontrast zu meinem gewohnten Duktus in Hausarbeiten usw. Meine Güte, was habe ich mich schwergetan mit meinem ersten Blog-Beitrag :D. Manchmal habe ich auch jetzt noch Probleme, umzuschalten. Aber an und für sich klappt es, dank dem regelmäßigen Bloggen hier, inzwischen schon ziemlich gut, finde ich. Generell habe ich das Gefühl, durch das Praktikum schon einiges mehr an Textkompetenz erlangt zu haben, vor allem dadurch, dass ich mich mit den unterschiedlichsten Sorten auseinandersetze. Etwas ganz besonderes war es auch, zum ersten Mal etwas für einen G&T-Kunden zu schreiben. Als der mein Werk dann ohne größere Änderungen akzeptierte, war ich natürlich stolz wie Bolle.


Wie aufgeregt und unsicher ich hingegen vor meinem ersten Clubabend beim Marketing Club Bergisch Land e. V. war, konntet ihr ja bereits [hier] lesen. Tatsächlich fühlte es sich ein bisschen an, wie in eine andere Welt einzutauchen. Doch, entgegen meiner Befürchtungen, wurde ich nicht gebissen – noch nicht einmal komisch angeschaut. Ganz im Gegenteil: Wirklich alle in dieser Marketing-Club-Welt waren total nett und herzlich zu mir. Als ich einen Monat später wieder dabei war, wartete am Empfang schon mein eigenes „richtiges“ Namensschild auf mich. Ein kleines bisschen aufgeregt bin ich immer noch vor jedem Clubabend, aber in erster Linie freue ich mich immer schon darauf. Und bis jetzt konnte ich echt von jedem Abend was mitnehmen … selbstgebackene Plätzchen zum Beispiel. Oder Fußball-Tickets :D. Quatsch, in erster Linie meine ich natürlich das Geschenk des Wissens.


Summa summarum lautet mein vorläufiges Fazit: So kann es die nächsten drei Monate gerne weitergehen! Ich möchte weiterhin mehr Wissen und Erfahrung sammeln, mich weiterhin in unterschiedlichen Bereichen kreativ austoben, dabei weiterhin respektvolles Feedback und kleine (oder auch größere) Denkanstöße erhalten. Einfach weiterhin ein geschätztes Crew-Mitglied der MS Grammar-Typo sein. Schon jetzt ein fettes Dankeschön an Captain Romy und Captain Lisa!